KOPFSALAT SELBSTCOACHING: BEZIEHUNGEN STÄRKEN

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In der heutigen Kopfsalat Selbstcoaching-Übung geht um Deine Beziehungen zu Menschen in Deinem direkten Umfeld. Dazu zählen Deine Familie, Deine Freunde, Nachbarn, Kollegen, Vorgesetzte und Bekannte. Mit allen stehst Du in einer Beziehung. Da Beziehung immer wechselseitig funktionieren, möchte ich, dass Du Dir die unterschiedlichen Beziehungsqualitäten einmal anschaust.

Das musst Du selbstverständlich nicht in Bezug auf Dein komplettes soziales Umfeld tun. Wähle Dir einfach 3-5 für Dich wirklich wichtige Menschen aus. Die Beziehung zu ihnen muss nicht besonders harmonisch sein, wichtig ist, dass sie einen Einfluss auf Dich hat. Mach es Dir gemütlich, trink einen Kaffee oder einen Tee, nimm Dir etwas zu Schreiben und notiere Dir die Namen Deiner wichtigsten Mitmenschen. Dann stelle Dir die Frage:

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Was macht die Beziehung zu diesem Menschen aus? Was macht sie einzigartig für mich?

Überlege nun, ob Dir die Beziehung zu den Menschen Kraft gibt oder Kraft raubt. Es gibt nämlich so genannte Krafträuber. In diesen Beziehungen ist das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen gestört. Das muss nicht immer schlimm sein, solange es sich nicht um einen Dauerzustand PaaraufBankhandelt. Solltest Du allerdings insgesamt mehr Krafträuber, als Kraftgeber in Deinem Umfeld haben, könntest Du darüber nachdenken, wie Du das kompensieren PaaraufBankkannst. Oft helfen hier auch offene Gespräche mit den Menschen, denn Krafträubern ist es oft gar nicht bewusst, welche Wirkung sie auf Dich haben. Sollte das alles nicht funktionieren, könntest Du den Kontakt ein wenig einschränken und bewusst mehr Zeit mit Menschen verbringen, die Dir Kraft schenken.

Ganz wichtig: Das alles heißt natürlich nicht, dass Du Menschen, die gerade in einer Krise stecken und Deine Hilfe benötigen, aus Selbstschutz, zurückweisen sollst. Hier geht es eher um die langfristige Störung des Gleichgewichts in Beziehungen. Schließlich sind wir alle ab und zu darauf angewiesen, dass ein uns nahestehender Mensch uns stützt, motiviert oder einfach nur da ist und zuhört.

Hast Du in der Übung einen Menschen identifiziert, der Dir gerade in letzter Zeit besonders viel geholfen hat? Dann wäre es eine tolle Geste von Dir, zu überlegen, wie Du diesem Menschen eine Freude machen kannst. Das ist eine wunderbare Wertschätzung für eine Freundschaft und zeigt dem anderen, dass Du seine Bemühungen anerkennst und würdigst. Aber auch ohne besonderen Grund, ist es schön und erfüllend, jemandem eine kleine Freude zu machen. Du hast also auch etwas davon. Also ganz konkret:

Wem könntest Du mit was eine Freude machen?

Du wirst sehen, es macht glücklich etwas zurückzugeben. Das muss auch gar nichts großes sein. Eine selbstgeschriebene Karte, eine Einladung auf einen Kaffee, ein Gutschein für eine selbstgekochte Suppe oder für ein Picknick im Grünen, dass Du organisierst. Das alles wird ein Lächeln auf die Lippen des Menschen zaubern, der Dir besonders wichtig ist und ganz nebenbei Eure Beziehung stärken oder ggf. das Gleichgewicht wieder herstellen.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

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