ANNAS ERFOLGSGESCHICHTE

Anna_SitzfeldtAnna Deyerling, 34 Jahre, Mutter eines Sohnes und Mitgründerin von Sitzfeldt

Ich bin alleinerziehend und Mitgründerin der Sofamarke Sitzfeldt. Schon immer war ich ein zuversichtlicher Mensch und empfinde es als großes Glück, meinen Sohn Max zu haben und in einem Job zu arbeiten, der mich fordert und mir viel Freude bereitet. Das ist eine ziemlich gute Kombination, auf die ich nicht verzichten möchte.

Vor fünf Jahren habe ich gemeinsam mit meinem Bruder und einem Freund unsere Firma Sitzfeldt gegründet. Unsere Idee: Schöne Sofas in hochwertiger Qualität online zu verkaufen. Für die Selbstständigkeit kündigten wir alle innerhalb kurzer Zeit unsere festen und gut bezahlten Jobs, um uns voll auf die Entwicklung unseres Geschäftsmodells zu konzentrieren. Mittlerweile hat Sitzfeldt sieben feste Mitarbeiter und neben dem Online-Store deutschlandweit drei Showrooms.

Klar ist es nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ich denke nicht, dass ich mehr oder weniger schaffe als andere berufstätige Eltern. Seit der Trennung von Max Vater vor knapp zwei Jahren erlebte ich viele emotionale Berg- und Talfahrten. Jetzt ist Max 3 ½ Jahre alt und wir haben einen guten Weg gefunden. Eigentlich ist vieles eine Frage der Organisation. Ich war mir nie zu schade, andere um Hilfe zu bitten und bin immer gut damit gefahren. So habe ich viel Unterstützung von meiner Mutter bekommen und mich vor kurzem für ein Au-Pair Mädchen entschieden. So habe ich gemerkt, dass ich nicht alles allein schaffen muss und genieße mittlerweile Freiräume, die durch die Entlastung entstehen.

Dazu gehört, dass ich mindestens drei Nachmittage mit Max verbringe und an den Wochenenden mit ihm aufs Land fahre, um richtig abzuschalten. Das heißt für mich zwar, dass ich noch ein paar Stunden arbeite, wenn Max im Bett liegt, aber das ist es mir wert. Schließlich habe ich mir mit Sitzfeldt selbst einen Job geschaffen, der mich fordert, erfüllt und sehr zufrieden macht. Und wenn Max ein Wochenende bei seinem Vater oder meinen Eltern verbringt, tue ich einfach mal Dinge, die mit Max nicht möglich sind: Ausschlafen, Lesen, Freunde ohne Kinder treffen oder ein paar Tage wegfahren.

Heute bin ich sehr froh, dass ich damals den Mut hatte, aus meinem sicheren Job auszusteigen und im privaten Umfeld um Unterstützung zu bitten. Klar, wir hätten mit Sitzfeldt auch scheitern können. Jetzt genieße ich aber die vielen Vorteile des Unternehmerseins. Ich kann selbstbestimmt arbeiten, habe Zeit für meinen Sohn und präge die Unternehmenskultur, anstatt mich einer anderen anzupassen.

DEIN 30-TAGE-JOURNAL

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Comments

  1. Bettina Sturm says

    Eine schöne doppelte Erfolgsgeschichte: Erfolgreiche Selbständigkeit und Vereinbarkeit Sohn & Job! Klasse, dass Anna sich Unterstützung und Hilfe sucht hat, wenn sie sie braucht. Sehr ermutigend!

    Ich freue mich auf weitere Erfolgsgeschichten!

    Bettina

    • Katja says

      Hi Bettina, ja, Anna ist wirklich eine tolle Frau mit einer tollen Geschichte. Da kommt bald noch viel mehr :-) Lieben Gruß Katja

  2. says

    Eine tolle Erfolgsgeschichte!! Go, Anna! Klasse, dass du den Spagat zwischen Geschäftsführung/Aufbau und alleinerziehender Mutter schaffst – und toll, dass du dir so konkret Zeit nimmst, um hin und wieder ganz für Max da zu sein. Diese klare Trennung (zu bestimmten Zeiten) von Beruf und Mutter-Dasein ist glaube ich ganz wichtig, um die Balance zu schaffen.

    Alles Gute!

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