Schön,dass Du da bist…

… hier bist du richtig, wenn du mehr über dich herausfinden möchtest und den Blick über den Tellerrand wagst, um deine Ideen zu verwirklichen. Mit kleinen Schritten, die in dein Leben und zu deiner Familie passen.

Meine Vision: Viele Mütter, die mutig und zuversichtlich Neues lernen und ihre Ideen verwirklichen, ohne sich selbst oder ihre Familien zu überfordern.

Du möchtest entdecken, was dich rundum glücklich macht und dir Kraft spendet?

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FRÜHJAHRSPUTZ IM LEBEN

cropped-strand_familie1.jpgJetzt habe ich hier schon so lange keinen Piep mehr von mir gegeben. Und das hat seine Gründe. Bei mir wird sich in diesem Jahr so viel verändern – wir ziehen im Sommer mit Sack und Pack von Berlin nach Flensburg.

Eine große Veränderung, auf die ich mich sehr freue, die mir aber manchmal auch Angst macht. Denn ich bin in Berlin geboren, habe hier meine Freunde und meine Familie.

Aber dann denke ich – wie soll ich je rausfinden, was mich glücklich macht, wenn ich es nicht einfach mal ausprobiere? Vielleicht vermisse ich Berlin, vielleicht auch nicht. Es wird nicht einfach, den Kontakt mit allen meinen Freunden zu halten, aber die Freundschaften, die wirklich wichtig sind werden bleiben – egal wie viele Kilometer dazwischen liegen. Leben ist eine stete Veränderung, nichts bleibt wie es ist. Das kann man bekämpfen und verdammen oder einfach akzeptieren und sich Neuem öffnen.

Ich habe mich entschieden, die Veränderung als Bereicherung zu sehen und nutze gerade den Schritt, um mein Leben aufzuräumen. Ich trenne mich von vielen Dingen, von denen ich lange Zeit glaubte, sie wirklich zu brauchen und der freie Raum, der dadurch entsteht fühlt sich gut an.

Mal sehen, wie es hier bei mamawillmehr weitergeht, ob es überhaupt weitergeht…

In jedem Fall wünsche ich dir schöne Frühlingstage – vielleicht bringt er dir ja auch eine Veränderung oder du steckst schon mitten drin. Denn schon Hesse wusste “Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…”

 

DEIN JAHRESFAZIT IN NEUN FRAGEN

Date mit DirNur noch zwei Tage bis Weihnachten, die Vorbereitungen laufen und irgendwie ist alles so chaotisch wie in jedem Jahr. Besinnlich? Manchmal – so wie gestern. Erst zu viert den Tannenbaum schmücken und dann Weihnachtslieder mit Gitarrenbegleitung singen. Das sind sie, die Momente, die es an Weihnachten häufiger geben könnte. Eigentlich reserviere ich mir immer vor Weihnachten ein paar Stunden, um das vergangene Jahr zu verabschieden. Ich setzte mich für zwei Stunden in mein Lieblingscafé, lese in meinen monatlichen Journalen und lasse das Jahr noch mal vor meinem geistigen Auge vorüberziehen. Diese Zeit genieße ich immer sehr, denn ich erst dann fällt mir auf, was in diesem Jahr wirklich alles passiert ist. Ich wähle meine persönlichen Highlights und schau mir auch die Dinge an, die nicht so gut gelaufen sind und frage mich, was ich daraus für die Zukunft lernen kann.

In diesem Jahr musste mein Cafébesuch leider ausfallen, weil mein Sohn krank wurde. Na ja, du kennst das ja. Im ersten Moment war ich sehr enttäuscht, schließlich habe ich die Tage zuvor soooo viel organisiert und vorbereitet, damit ich diese Stunden entspannt verbringen kann. Aber gut, jammern hilft ja immer nur sehr kurzfristig. Jetzt mache ich meinen Jahresrückblick einfach abends am Küchentisch. Denn missen möchte ich mein Ritual auf keinen Fall.

DEIN 2015 – EIN KURZER RÜCKBLICK

Was machst du, um 2015 zu verabschieden? Schaust du noch mal zurück oder wirfst du dich gleich in die Planung für das neue Jahr? Oder bereitest du Weihnachten vor und hast keinen Kopf für so etwas? Vielleicht lohnt es sich auch für dich zurückzuschauen, wenigstens ein paar ruhige Minuten lang.Continue Reading

NEUES FÜR DEINEN KOPF

Ja, es war ziemlich ruhig hier in den letzten Monaten. Ich habe Pläne gemacht, Bücher gelesen, mein Studium ordentlich vorangetrieben und viel Zeit offline verbracht. Und ich habe Neues entdeckt und ausprobiert. Zum Beispiel stehe ich jetzt beim Fußballtraining meiner Kinder nicht mehr an der Seitenlinie, sondern auf dem Platz und gestalte das Training mit – was für ein neuer Blickwinkel und was für eine spannende neue Erfahrung.

Überhaupt habe ich wieder einmal gemerkt, wie gut es mir tut, Neues auszuprobieren und damit meinen Horizont zu erweitern. Wie sieht es bei dir aus? Hast du auch Lust neue Wege zu gehen, einfach mal etwas zu versuchen, auszuprobieren und damit den Blick über den Tellerrand zu wagen?

In nächster Zeit möchte ich dich dazu inspirieren deine Komfortzone zu verlassen und Neues auszuprobieren. Den Horizont zu erweitern und den Blick über den Tellerrand zu wagen – ich werde für dich im Netz auf die Jagd gehen und innovative, spannende und interessante Möglichkeiten finden, Neues auszuprobieren. Kommst du mit auf die Entdeckungsreise?

Entdecke deine Möglichkeiten, Neues zu lernen – zeitlich flexibel und ortsungebunden – also ideal für dich als Mama. Natürlich wird es auch weiterhin immer wieder kleine Übungen, wie den Kopfsalat und Tests geben, um dich besser kennenzulernen.

DESCAPE – TRAUMJOBS FÜR EINEN TAG AUSPROBIEREN

Kennst du Descape? Hier hast du die Möglichkeit einen Tag lang in einen völlig anderen Job reinzuschnuppern und auszuprobieren, ob er dir gefällt. Natürlich kannst du es auch einfach als kleines Abenteuer sehen, etwas völlig anderes zu tun. Vielleicht ist das ja genau das Richtige, um aus der Routine des Alltags auszubrechen und den Kopf mit neuen Gedanken und Anregungen zu füllen. Wenn du selbst einen spannenden Job hast, den du anderen vorstellen möchtest, kannst du auch Anbieter der Schnupper-Workhops werden. Neugierig? Dann guck dich doch mal um…

Einfach klicken und Descape entdecken.

 

 

10 DINGE, DIE DU DIESEN SOMMER TUN SOLLTEST

Sommerzeit ist Urlaubszeit, jedenfalls für viele von uns. Vielleicht bist du ja bereits im Urlaub oder packst gerade wie eine Wilde die Sachen. Wenn du zu den Mamas gehörst, die in den nächsten Tagen oder Wochen keinen Urlaub haben, dann kannst du es dir trotzdem so richtig sommerlich schön machen. Ich habe mir eine persönliche Liste gemacht, was ich in meinem Urlaub bzw. diesen Sommer unbedingt machen möchte.

10  Dinge, die Du unbedingt diesen Sommer tun solltest:

1. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun und meide Miesmacher.

2. Kaufe dir und deinen Kindern ab und an zwei Eis am Tag, einfach nur, weil ihr Lust darauf habt.

3. Sei gut zu dir, mache etwas, dass dir wirklich Freude bereitet.

4. Leg dich auf eine Wiese, schaue in den Himmel und freu dich über Wolkentiere und Wolkengesichter. 

5. Geh so oft wie möglich ans und ins Wasser, wenn das Meer nicht möglich ist, dann spring in einen See oder vom 3m-Brett im Freibad.

6. Sag ein paar wirklich lieben Menschen, wie gern du sie hast und was du an ihnen schätzt.

7. Schreib dir eine kleine Liste mit allem, was dir in diesem Jahr bereits gut gelungen ist und freue dich darüber.

8. Träume dein Leben in den schönsten Farben und tanke Kraft, um sie demnächst zu verwirklichen.

9. Lies so viel wie möglich, vor allem tolle Romane und lass dich in eine andere Welt verführen.

10. Lass dich treiben, genieße die langen Tage mit deiner Familie und lass deine Kinder draussen spielen, bis sie müde sind.

Ich wünsche dir einen wunderbaren Sommer mit ganz viel wundertoller Laune, unaufgeregtem Genuss, spannender Lektüre und liebevollen Menschen.

 

ANJAS ERFOLGSGESCHICHTE

UnbekanntAnja, 37 Jahre, Mutter einer Tochter und Gründerin der Kindernotfallbetreuung Mama-Feuerwehr.

Als meine Tochter geboren wurde, änderte sich für mich alles. Meine feste Anstellung gab mir nicht die Flexibilität, die ich mit einem kleinen Kind einfach benötigte. Ich fragte mich, wie sich für mich Beruf und Familie vereinbaren lassen, damit weder mein Kind noch meine Karriere darunter leiden würden. Diese Frage hat mich während meiner Elternzeit stark beschäftigt, bis ich mir Hilfe bei einem Jobcoaching in Hamburg suchte. Denn mittlerweile war ich mir sicher: Ich wollte etwas völlig anderes tun. Etwas, das mich wirklich erfüllt und zu mir und meiner Familie passt.

Das Coaching inspirierte mich, über eine Selbstständigkeit nachzudenken. Die Ergebnisse zeigten, dass es am besten zu meiner Arbeitsweise passen würde und gleichzeitig meiner Vorstellung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie entspräche.

Die Idee der Mama-Feuerwehr entstand dann aus der Not heraus. Als ich für meine Tochter eine kurzfristige Notfallbetreuung suchte, gab es kein adäquates Angebot in München. Da wusste ich, was die Aufgabe meiner Selbständigkeit sein würde, denn auch andere Familien stehen ja häufig vor dem Problem, dass sie jemanden brauchen, der kurzfristig einspringt.

Ich hatte großes Glück, mein Umfeld unterstützte mich bei meiner Entscheidungsfindung. Nach langen und intensiven Diskussionen stand meine Entscheidung fest. Sobald der Businessplan geschrieben war, ging ich in die tatsächliche Umsetzung. Anfangs habe ich die Mama-Feuerwehr neben meinem damaligen Job aufgebaut. Das war wirklich sehr zeitintensiv, und ich bin öfter an meine Grenzen gekommen.

Ohne die Unterstützung, vor allem von meinem Mann, wäre es gar nicht gegangen. Im März 2015 ging es dann richtig los. Ich beendete mein Angestelltenverhältnis und konzentrierte mich voll auf die Mama-Feuerwehr. Plötzlich gab es keine Sicherheit mehr, aber viele Chancen. Natürlich gibt es immer wieder Momente, in denen nicht alles nach Plan läuft, aber das ist ja gerade die Herausforderung.

Außerdem bin ich ein sehr zuversichtlicher Mensch und im Moment läuft es sehr gut an. Natürlich hat uns auch der Kita-Streik geholfen, bekannter zu werden. Viele Eltern wussten einfach nicht, wo sie ihre Kinder im Notfall vertrauensvoll betreuen lassen können.

Obwohl wir noch am Anfang stehen, war die Entscheidung zur Selbstständigkeit goldrichtig. Mein Büro ist im Haus, ich bin flexibel und unabhängig und liebe es, mein eigener Chef zu sein. Doch das Wichtigste ist: Die Selbstständigkeit gibt mir das Gefühl, ganz ich selbst sein zu können. Und das ist wunderbar.

Du möchtest dir ein Bild von Anjas Mama-Feuerwehr machen? Einfach hier klicken und schauen: Mama-Feuerwehr

MEHR ZWEISAMKEIT IM FAMILIENALLTAG

HuckepackpärchenIch freue mich sehr über meinen ersten Gastartikel, der zu Beginn dieser Woche im Blog von Meine Spielzeugkiste erschien. Hier geht es darum, wie es als Elternpaar zu schaffen ist, sich im alltäglichen Familienchaos nicht aus den Augen zu verlieren und mehr Beziehungswärme zuzulassen.

Klingt spannend für dich? Dann schicke ich dich diesmal zum Lesen weg von hier. Viel Spaß und bis zum nächsten Mal – dann wieder hier – versprochen.

Hier geht es zum Artikel  auf dem Blog von Meine-Spielzeugkiste:

MEHR ZWEISAMKEIT IM FAMILIENALLTAG

ANNAS ERFOLGSGESCHICHTE – ROLLENTAUSCH UND KINDERSCHUHE

anna_yonaAnna, 37 Jahre, Mutter von drei Kindern und Unternehmerin

Ich kann mich noch genau an die Gefühle erinnern, als ich zum ersten Mal seit Jahren ganz allein zu einem Termin durch Köln fuhr. Da war diese leichte innere Unruhe, weil ich erstmals ohne meine Tochter unterwegs war.

Aber da war noch etwas anderes: ein Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit und der Reiz, etwas ganz allein bewegen zu können.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir gerade mal einige Monate wieder in Deutschland. Zwölf Jahre haben wir in Israel gelebt, erst in Tel Aviv, dann sind wir mit den Kindern aufs Land gezogen. Mein Mann führte ein Unternehmen, ich habe hinter den Kulissen gearbeitet und mich um die Kinder gekümmert. Genauso, wie ich es wollte.

Mittlerweile sind zwei Jahre seit unserer Rückkehr vergangen, und es hat sich viel verändert. Mein Mann und ich haben unsere Rollen getauscht.

Er kümmert sich hauptsächlich um unsere Kinder, während ich aktiv dabei bin, unser Unternehmen auf die Beine zu stellen. Um unsere Existenz zu sichern, arbeiten wir seit Mitte 2013 am Aufbau unseres Unternehmens Wildling Shoes.

Unsere Geschäftsidee entstand aus einem eigenen Bedürfnis. In Israel sind unsere Kinder quasi barfuß aufgewachsen. Hier in Deutschland gab es dann keine Schuhe, mit denen sie normal laufen konnten. Da entstand unsere Vision: Wir wollen den Kinderschuhmarkt revolutionieren und allen Kindern zukünftig gute Kinderschuhe anbieten. Die Produktentwicklung war die härteste Herausforderung unserer Unternehmensgründung. Als Quereinsteiger hatten wir kaum Erfahrungen und wollten zudem alles ganz anders machen. Gefühlt hat jeder Schritt eine kleine Ewigkeit gedauert, auch weil wir ständig abhängig von anderen waren.

Was für ein Glücksgefühl, als ich endlich unser fertiges Produkt in den Händen hielt. Einfach wunderbar, denn jetzt geht es richtig los und ich habe es endlich selbst in der Hand. Denn mit dem fertigen Produkt kann ich in Verhandlungen viel überzeugender auftreten.

Rückblickend möchte ich die intensive Zeit mit den Kindern in Israel nicht missen. Aber ich habe auch den Rollentausch mit meinem Mann nie bereut und genieße jetzt meine neue Rolle als Unternehmerin und Mutter. Das selbstbestimmte Arbeiten als Unternehmerin bereichert mein Familien- und Berufsleben und ich freue mich wahnsinnig auf die nächsten Herausforderungen.

Du möchtest Anna und ihre Wildling Shoes näher kennenlernen? Dann besuche sie doch einfach auf der Wildling Shoes Facebookseite.

KEINEN BOCK AUF SELBSTZWEIFEL?

SelbstzweifelVor einigen Tagen hatte ich wirklich zu kämpfen. Nicht mit den Wutanfällen meiner Kinder, nicht mit Stress bei der Arbeit, sondern mit echten Selbstzweifeln. Ich fragte mich Dinge wie: Was will ich eigentlich mit MAMAwillMEHR? Was ist, wenn meine Botschaft bei den Müttern nicht ankommt und die Erfolgsgeschichten sie nicht ermuntern, sondern ihnen zusätzlich Druck machen, selbst besonders erfolgreich sein zu müssen. Dann kam ein bisschen Kritik und ich zweifelte plötzlich alles an, anstatt ruhig und ganz bei mir zu bleiben. Das klingt nämlich immer schön, bei sich bleiben und weitermachen. Ist aber gar nicht so einfach, vor allem, wenn es sich um eine Herzensangelegenheit handelt. Da ist es eine recht Herausforderung, sich Kritik nicht allzu sehr zu Herzen zu nehmen.

EINFACH AUFHÖREN?

Ich bin ehrlich, ich war kurz davor alles hinzuschmeißen. Legte mir schon vernünftige Argumente zurecht, um mich selbst zu überzeugen. Ich fühlte mich überfordert und hatte Angst mich zu verzetteln. Eigentlich machte ich MAMAwillMEHR doch aus Spaß an der Freude und um anderen Müttern Mut zu machen, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Und jetzt sollte ich an meinen eigenen Ansprüchen scheitern? Warum nur machte ich mir so einen Druck? Warum nur schaute gefühlte 40 x am Tag bei Facebook nach neuen Likes, überlegte fieberhaft welche Gratis-Angebote meinen Newsletter noch attraktiver machen könnten und schielte immer auf andere Mütter, deren Webseiten technisch so perfekt wirkten und deren Themen, Texte und Angebote so professionell rüberkamen.

Warum ich Dir das alles erzähle? Weil ich glaube, dass es Dir vielleicht auch manchmal so geht. Dass Du, genauso wie ich, manchmal von Selbstzweifeln geplagt wirst, die durch zu hohe Erwartungen an Dich selbst entstehen. Hast Du auch manchmal das Gefühl, zu wenig zu schaffen, nicht mithalten zu können oder einfach Deinen eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden?

DU MUSST NICHT ALLES KÖNNEN UND ALLES SCHAFFEN

Ich habe mich hingesetzt und nachgedacht, habe mit meinem Mann und guten Freundinnen gesprochen. Schließlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht alles auf einmal schaffen kann und auch nicht schaffen muss. Das habe ich zwar bei MAMAwillMEHR oft genug geschrieben, aber selbst verinnerlicht, hatte ich es anscheinend noch nicht. Ich machte mir klar, dass meine Kinder noch klein sind, ich studiere und in Teilzeit arbeite. Dann noch nebenbei möglichst schnell einen erfolgreichen Blog aufzubauen, ist augenscheinlich einfach zu viel. Doch alles hinschmeißen – nee, dafür ist mir meine Botschaft doch zu wichtig. Und dafür macht es mir einfach auch zuviel Spaß.

Aber ich habe mir vorgenommen, es langsamer und lockerer anzugehen, damit ich die Freude und Leichtigkeit wiedergewinne, um mein Herzensprojekt MAMAwillMEHR Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Ich werde jetzt nicht mehr jeden Post in den Facebookgruppen lesen und mich verrückt machen, dass andere so viel weiter sind als ich. Denn ich kann mir Zeit lassen und in Ruhe überlegen, in welche Richtung ich mit MAMAwillMEHR gehen möchte. Diese Entscheidung hat mich schon viel ruhiger gemacht und auch dazu geführt, dass ich mich von einer Online-Gruppe abgemeldet habe. Hier gab es zwar tolle Tipps, Motivation und interessante andere Frauen, die ihr Projekt auf die Beine stellen, aber es hat mir zu diesem Zeitpunkt einfach nicht gut getan. Auch das habe ich gelernt, Dinge zu hinterfragen, die mir einfach nicht gut tun – jedenfalls im Moment noch nicht. Außerdem habe ich mir feste Zeiten geblockt, an denen ich an meinem Projekt arbeite, die restliche Zeit steht für meine Familie, mein Studium, meinen Job und für kleine Ruhephasen zur Verfügung. Wenn es Dir manchmal ähnlich geht, vielleicht sind dann die folgenden Tipps genau das richtige für Dich.

7 TIPPS, DIE HELFEN, DEINE SELBSTZWEIFEL ZU ÜBERWINDEN

  1. Fühl in Dich hinein und überlege, was wirklich das Problem ist –> Was tut Dir im Augenblick gut, was nicht?
  2. Lehn Dich zurück und schreibe Dir auf, was Du gerade alles für große Themen auf dem Zettel hast –> Ist es einfach zu viel?
  3. Überlege, ob Du einige Dinge, Ziele oder Deine Erwartungen ein wenig runterschrauben kannst –> weniger perfekt sein, entspannt!
  4. Plane feste Zeiten für Dein Hobby, Deine Ideen und einfach freie Zeit zur Erholung – mach nicht mehr Tempo, sondern alles Schritt für Schritt.
  5. Unterscheide genau zwischen Gefühlen und Fakten – oft stimmt es einfach nicht, wenn Du glaubst, zu wenig zu schaffen
  6. Vergleiche Dich nicht zu sehr mit anderen, schau auf Dich und geh Deine Schritte in dem Tempo, das zu Dir und Deiner derzeitigen Belastungssituation passt.
  7. Schreib Dir täglich auf, was Dir gelungen ist. Das macht Dir wirklich Mut!

Natürlich geht es nicht von jetzt auf gleich. Gerade, wenn es sich um eingefahrene Denk- und Gefühlsmuster handelt, wirst Du ein wenig Geduld brauchen. Aber es lohnt sich, denn nichts bremst mehr aus, als übermäßige Selbstzweifel. Eine Prise davon kann aber hier und da die Selbstreflexion anregen und zu positiven Veränderungen führen. Außerdem sind Menschen sympathischer, die sich selbst nicht ausschließlich als Überflieger wahrnehmen.

Und noch etwas habe ich wieder angefangen – ich schreibe jetzt wieder jeden Abend auf, was mir am Tag gut gelungen ist. Kleine Erfolsgschichten, täglich. Das fühlt sich schon nach ein paar Tagen viel besser an und meine Selbstzweifel werden weniger. Dafür habe ich mir eine kleine Vorlage gestaltet und sie auf meinen Nachttisch gelegt.

Was tust Du, wenn Du mal durchhängst und an allem zweifelst? Hast Du ein Geheimrezept? Ich würde mich freuen, wenn Du es hier mit uns teilen würdest.

MARLEENS ERFOLGSGESCHICHTE

Foto_MarleenAls Inhaberin einer Dachdeckerei musste ich mich stets in einer Männerdomäne durchsetzen und damit umgehen, als Unternehmerin nicht immer geschätzt zu werden. So beschlich mich ab und an das Gefühl, dass es beruflich für mich noch nicht alles gewesen sein kann.

Während meiner Schwangerschaft mit meinem Sohn setzte ich plötzlich völlig neue Prioritäten. Der Wunsch etwas ganz eigenes auf die Beine zu stellen und eine Aufgabe zu haben, die mich erfüllt und mir Spaß macht, wurde in meinem Alltag zunehmend präsenter. Doch ich blieb vernünftig und redete mir ein, dass diese Gedanken vorüber ziehen würden, sobald mein Sohn geboren ist.

Doch das Gefühl blieb. Es verstärkte sich nach der Geburt meines Sohnes sogar so sehr, dass der Zweifel an meinem Beruf mir schlaflose Nächte bescherte. Ich haderte lange, überlegte hin und her, welche Möglichkeiten ich habe. Eine neue Ausbildung war keine Option, denn ich wollte unbedingt Unternehmerin bleiben und nicht mehr in Vollzeit die Schulbank drücken.

So stellte ich mir die Frage, was ich gut kann und wirklich gerne mache. Schnell wurde mir klar: Ich behalte auch im größten Chaos den Überblick, kann gut organisieren, mag es, anderen zu helfen und berate gern. Auch auf die Frage, für wen ich gern arbeiten würde, fand ich auf Anhieb eine Antwort. Liebend gern wollte ich mit Familien, Kindern oder Schwangeren arbeiten.

Als ich dann im Internet eine Blogreihe entdeckte, in der Mütter über ihr Business berichteten, stolperte ich über den Beruf des „Baby Planners“. Der Gedanke ließ mich nicht mehr los und plötzlich war ich mir ganz sicher: Genau das will ich machen! Doch was würden meine Familie und meine Freunde von dieser Idee halten? Schließlich handelt es sich um ein Berufsbild, das sich in Deutschland erst noch etablieren muss. Immer wieder musste ich die Frage beantworten, warum ich denn meinen Job überhaupt wechseln wollte. In dieser Zeit hat es mir sehr geholfen, dass mein Mann von Beginn an hinter mir stand und mich in meiner Entscheidung bestärkte.

Schließlich sprach ich mit einigen Eltern über meine Idee und viele sagten, dass auch sie einen Baby Planner gebraucht hätten. So entschied ich mich im Dezember 2014 endgültig. Ich meldete mich bei Deutschlands erster Baby Planner Academy an. Vorfreude, Glück und Aufregung – was für ein Gefühl. Ich wusste, jetzt verändere ich etwas in meinem Leben.

Natürlich träume ich vom Erfolg meines Business und tue gerade alles dafür. Ich bin gerade in der heißen Planungsphase, damit ich in der zweiten Jahreshälfte voll durchstarten kann. Schon jetzt freue ich mich riesig auf die ersten Familien, die ich beraten und begleiten darf.

Ja, es ist anstrengend, etwas komplett neu aufzubauen, die bestehende Firma am Laufen zu halten und gleichzeitig meiner Familie gerecht zu werden. Und ich habe viel weniger Zeit als vorher. Aber ich freue mich täglich über meine Entscheidung, Neues zu wagen. Ich fühle mich sehr wohl damit, endlich ein klares Ziel vor Augen zu haben und selbst Gestalterin meiner Zukunft zu sein.


Du möchtest Marleens auf Ihrer Webseite besuchen und Dir selbst ein Bild von ihr machen – wunderbar, in ein paar Wochen ist ihre neue Webseite fertig. Du findest sie dann unter: www.belovedbaby.de

KOPFSALAT SELBSTCOACHING: BEZIEHUNGEN STÄRKEN

Kopfsalat_Header

 

 

In der heutigen Kopfsalat Selbstcoaching-Übung geht um Deine Beziehungen zu Menschen in Deinem direkten Umfeld. Dazu zählen Deine Familie, Deine Freunde, Nachbarn, Kollegen, Vorgesetzte und Bekannte. Mit allen stehst Du in einer Beziehung. Da Beziehung immer wechselseitig funktionieren, möchte ich, dass Du Dir die unterschiedlichen Beziehungsqualitäten einmal anschaust.

Das musst Du selbstverständlich nicht in Bezug auf Dein komplettes soziales Umfeld tun. Wähle Dir einfach 3-5 für Dich wirklich wichtige Menschen aus. Die Beziehung zu ihnen muss nicht besonders harmonisch sein, wichtig ist, dass sie einen Einfluss auf Dich hat. Mach es Dir gemütlich, trink einen Kaffee oder einen Tee, nimm Dir etwas zu Schreiben und notiere Dir die Namen Deiner wichtigsten Mitmenschen. Dann stelle Dir die Frage:

PaaraufBank

Was macht die Beziehung zu diesem Menschen aus? Was macht sie einzigartig für mich?

Überlege nun, ob Dir die Beziehung zu den Menschen Kraft gibt oder Kraft raubt. Es gibt nämlich so genannte Krafträuber. In diesen Beziehungen ist das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen gestört. Das muss nicht immer schlimm sein, solange es sich nicht um einen Dauerzustand PaaraufBankhandelt. Solltest Du allerdings insgesamt mehr Krafträuber, als Kraftgeber in Deinem Umfeld haben, könntest Du darüber nachdenken, wie Du das kompensieren PaaraufBankkannst. Oft helfen hier auch offene Gespräche mit den Menschen, denn Krafträubern ist es oft gar nicht bewusst, welche Wirkung sie auf Dich haben. Sollte das alles nicht funktionieren, könntest Du den Kontakt ein wenig einschränken und bewusst mehr Zeit mit Menschen verbringen, die Dir Kraft schenken.

Ganz wichtig: Das alles heißt natürlich nicht, dass Du Menschen, die gerade in einer Krise stecken und Deine Hilfe benötigen, aus Selbstschutz, zurückweisen sollst. Hier geht es eher um die langfristige Störung des Gleichgewichts in Beziehungen. Schließlich sind wir alle ab und zu darauf angewiesen, dass ein uns nahestehender Mensch uns stützt, motiviert oder einfach nur da ist und zuhört.

Hast Du in der Übung einen Menschen identifiziert, der Dir gerade in letzter Zeit besonders viel geholfen hat? Dann wäre es eine tolle Geste von Dir, zu überlegen, wie Du diesem Menschen eine Freude machen kannst. Das ist eine wunderbare Wertschätzung für eine Freundschaft und zeigt dem anderen, dass Du seine Bemühungen anerkennst und würdigst. Aber auch ohne besonderen Grund, ist es schön und erfüllend, jemandem eine kleine Freude zu machen. Du hast also auch etwas davon. Also ganz konkret:

Wem könntest Du mit was eine Freude machen?

Du wirst sehen, es macht glücklich etwas zurückzugeben. Das muss auch gar nichts großes sein. Eine selbstgeschriebene Karte, eine Einladung auf einen Kaffee, ein Gutschein für eine selbstgekochte Suppe oder für ein Picknick im Grünen, dass Du organisierst. Das alles wird ein Lächeln auf die Lippen des Menschen zaubern, der Dir besonders wichtig ist und ganz nebenbei Eure Beziehung stärken oder ggf. das Gleichgewicht wieder herstellen.

Viel Spaß beim Ausprobieren.